Der neue Vorstand des Ortsverbandes Ettlingen KernstadtInge Grether souverän im Amt bestätigt - 65 Jahre CDU: Alfred Zipfel wird Ehrenmitglied
Uneingeschränkten Rückhalt erhielt Inge Grether auf der Jahreshauptversammlung. Sie wurde einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt als Vorsitzende des Ortsverbands bestätigt. „Fit für die Zukunft“ umschrieb sie ihre Parteistrategie. Als ihre Stellvertreter wurden Andreas Becker, Daniel Heath und Hans-Peter Stemmer gewählt, Schatzmeisterin bleibt Claudia Pampel-Fleischmann. Neu dabei sind Christa Kahn als Schriftführerin, Florian Adolf als Internetbeauftragter und Ashley Kühn als Pressesprecherin. Mit ihren 18 Jahren ist Kühn das jüngste Vorstandsmitglied.
Als Beisitzer wurden in alphabetischer Reihenfolge gewählt: Clemens Bader, Azra Bredl, Friedhold Geissler, Marcel Gielen, Brigitte Leix, Lorenzo Saladino, Irma Schlegel, Torsten Schmidt, Peter Siegwarth und Christa Stauch
Alfred Zipfel, Inge GretherEine ganz besondere Ehrung konnten die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Ettlingen, Inge Grether sowie MdL Werner Raab bei der Jahreshauptversammlung vornehmen: Alfred Zipfel ist seit 65 Jahren aktives Mitglied der CDU. Damit gehört er zu den Persönlichkeiten der CDU in Ettlingen, die 1946 die demokratischen Strukturen wieder aufbauen halfen. „Daher wollen wir ihn zum Ehrenmitglied ernennen“, betonte Grether seine Leistung. Eine Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft erhält Helmut Vogel. Hubert Berg ist seit 50 Jahren in der CDU.
Oberbürgermeister Johannes Arnold unterstrich in seinem Grußwort, dass er zum Wohle der Stadt auf eine gute Zusammenarbeit baut. Tagungspräsident Josef Offele, der routiniert durch die Versammlung führte, betonte die gemeinsame Wertorientierung.
Mit einer weiteren Ehrung wurde Werner Reich in den politischen Ruhestand verabschiedet. Er prägte über Jahrzehnte hinweg die Lokalpolitik in Ettlingen und unterstützte die Vorstandsarbeit in vorbildlicher Weise.
Zu Stuttgart 21 erläuterte MdL Werner Raab die kommende Volksabstimmung. Es gehe um ein sog. ‚Kündigungsgesetz’. Das bedeute, wer für den Aus- und Umbau von S21 ist, müsse gegen das Gesetz, also mit Nein stimmen. Er kritisierte die verwirrende sprachliche Fassung des Abstimmungsgesetzes und wies auf die Konsequenzen der Abstimmung hin: „Selbst wenn die Volksabstimmung positiv für die S21-Gegner ausgehen sollte, wird die Landesregierung verlieren, weil sie der Bevölkerung dann einen Verlust von mindestens 2,5 Mrd. Euro erklären muss und zwar ohne irgendeinen Gegenwert dafür erhalten zu haben.“