„Auch in Bruchhausen müssen möglichst bald die Voraussetzungen für einen schnellen Internetzugang geschaffen werden,“ forderte Dr. Häußer. Nach seinen Worten darf Bruchhausen nicht von technischen Entwicklungen abgekoppelt sein. Für die mittelständischen Unternehmen und für viele Bürgerinnen und Bürger sei ein schneller Internetzugang heute ein wichtiger Punkt.
Diese Forderung unterstützte auch der Ettlinger Landtagsabgeordnete Werner Raab in seinem Überblick zu den aktuellen Entwicklungen der Landespolitik, den er bei der Jahreshauptversammlung der Bruchhausener CDU gab. Dabei befürwortete MdL Werner Raab u.a. nachhaltig das Bahnprojekt Neubaustrecke Stuttgart-Ulm und den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofes.
Die beiden Projekte sind nach den Worten von Werner Raab im vitalen Interesse des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg, insbesondere auch der Technologieregion Karlsruhe. Schließlich sind diese über einen Zeitraum von 15 Jahren durch Beschlüsse der betroffenen Gremien rechtsstaatlich zustande gekommen. Der Landtag von Baden-Württemberg hat in diesem Jahr mit einer Zweidrittelmehrheit den Projekten zugestimmt, welche Karlsruhe zum Kreuzungspunkt der Europäischen Entwicklungsachsen Rotterdam – Genua und Paris – Bratislava macht. Neben der Verkürzung von Fahrtzeiten aus Mittelbaden zum Stuttgarter Flughafen, werden die Wirtschaftszentren Mittlerer Neckar und München enger an die Technologieregion Karlsruhe angebunden. Beide Projekte schaffen mit einer Investitionssumme von ca. 7 Milliarden Euro 17.000 Arbeitsplätze, die Verlagerung von 1 Milliarde PKW-Kilometer auf die Schienen und vermeiden jährlich 175.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Weitere Verbesserungen für die Umwelt kommen durch die Verringerung von Kurzflügen bei der Verlagerung auf die Hochgeschwindigkeitszüge der Bahn hinzu.
Abschließend dankte Dr. Häußer MdL Raab für seine wichtigen Ausführungen zur Landespolitik und dem erweiterten Vorstand sowie den anwesenden Mitgliedern für die erfolgreiche Durchführung der Mitgliederversammlung, bei der diesmal keine Wahlen erforderlich waren.













