Kinder sind von Natur aus neugierig, wissbegierig, eignen sich in der wichtigsten Lernphase die Grundlagen für kognitive, emotionale, soziale, kulturelle Kompetenzen an. Frühkindliche Bildung ist ein wichtiger Schlüssel für den Zugang zur Gesellschaft. Entstehen hier Defizite, so sollen diese bereits im Kindergarten frühzeitig erkannt und behoben werden, so Patrik Hauns, Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Senioren, der ein Handlungspaket zur Stärkung der frühkindlichen Entwicklung aufgrund des CDU-Antrages ankündigte.
Frühzeitige individuelle, „maßgeschneiderte“ Förderung sei der Gießkannenförderung vorzuziehen, so die Ltd. Schulamtsdirektorin Elisabeth Groß, die zusammen mit der Leiterin des Markgräfin-Augusta-Frauenvereins, Sylvia Heichel über positive Erfahrungen bei der Umsetzung des Landesprojekts „Schulreifes Kind“ berichtete. Es komme entscheidend auf die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindergarten an. Frühkindliche Bildung darf weder an die Kindergärten delegiert, noch dürfen Eltern allein gelassen werden, betonte Tabea Kohlbecker, Leiterin des Schluttenbachers Kindergartens. Frühkindliche Bildung muss künftig weit mehr Beachtung finden und gefördert und besser vernetzt werden als bisher, forderte OV-Vorsitzende Inge Grether. Erzieherinnen leisten hervorragende Arbeit und brauchen mehr Unterstützung.
Die Podiumsveranstaltung moderierte die stellv. OV-Vorsitzende Ulrike Kayser.
