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Nachhaltige und zuverlässige Energieversorgung für Baden-Württemberg

geschrieben von Administrator Montag, 21 April 2008 22:03
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Umweltministerin Gönner bei CDU Ettlingen


Nachhaltige und zuverlässige Energieversorgung für Baden-Württemberg

Einen ausführlichen Überblick über die erfolgreiche Arbeit der Landesregierung im Bereich des Umweltschutzes bot die Umweltministerin des Landes, Tanja Gönner, bei einer Veranstaltung des Ortsverbandes der CDU Ettlingen in der Kantine der Stadtwerke Ettlingen. Dabei hob sie insbesondere auf die Bereiche des Wasser-, Luft- und Bodenschutzes ab, bei dem Baden-Württemberg führend in Deutschland und in Europa sei. Mit der LUBW habe man außerdem ein führendes Institut im Bereich des Umweltschutzes fest etabliert, das so erfolgreich sei, dass es bereits Nachahmer gäbe.

20080416_goenner.jpg20080416_goenner.jpgDie geforderte Nachhaltigkeit in der Politik gründe sich im Land auf die drei Säulen der Ökologie, der Ökonomie und des Sozialen. Im Bereich der Ökologie sei die Aufgabe unserer Zeit dabei insbesondere die Reduktion des Kohlendioxidausstosses, der von den Experten übereinstimmend als Auslöser der Klimakatastrophe angesehen werde. "Es macht aus Klimaschutzgründen überhaupt keinen Sinn, Kernkraft runter- und Kohleenergie heraufzufahren" stellte die Ministerin mit Blick auf die aktuelle Diskussion einer möglichen Ettlinger Beteiligung am Kohlekraftwerk Brunsbüttel fest. Ihr erklärtes Ziel sei es, aus der Laufzeitverkürzung der Kernkraftwerke wieder auszusteigen und die Hälfte der dadurch entstehenden Gewinne der Energieversorger für die nachhaltige Förderung regenerativer Energien und zur Energieforschung auszugeben. So könne die Stromversorgung nicht nur sehr CO2-arm, sondern auch ökonomisch sichergestellt werden. Dies sei für Industrie und Bürger gleichermassen wichtig. Inge Grether, die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Ettlingen, wies auf die notwendigen Innovationen im Umweltschutz hin. "In Pilotprojekten wurden bereits Algenkulturen als bedeutende CO2-Killer eingesetzt. Eine weitere Forschung für den Klimaschutz ist unabdingbar."

Mit der Biomasse, mit der sich 10 Prozent des Baden-Württembergischen Primärenergieverbrauchs sicherstellen ließen, der Nutzung der Geothermie und der Wasserkraft, vor allem aber mit Einsparungen beim Stromverbrauch und einer besseren Dämmung von Gebäuden beleuchtete sie anschließend weitere Arbeitsfelder der Umweltpolitik. Das neue Landesgesetz zum Einsatz von erneuerbaren Energien beim Wohnungsbau sei genau wie die dezentrale Energieversorgung eine gezielte Wirtschaftsförderung für die regionale Wirtschaft.

In einer anschliessenden, vielseitigen Diskussion unter der Moderation der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Ulrike Kayser hatten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zur Erörterung aktueller umweltpolitischer Fragestellungen mit der Ministerin, wovon ausgiebig Gebrauch gemacht wurde.

Michael Zacherle
Pressesprecher der CDU Ettlingen
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