Dadurch kann dann der Gemeinderat in den Stand gesetzt werden, die
planerischen Zukunftsentscheidungen zu treffen, und zwar auch und
gerade über das Ob und Wie
der Nutzung der Abwärme durch die Verlegung eines Fernwärmenetzes in
den dafür in Frage kommenden Gebieten, insbesondere in der
Nachbarschaft eines potentiellen Kraftwerkes. Diese buchstäblich
"naheliegenden" (weil vor unserer Haustüre liegenden) Klärungen sind
eine kommunalpolitische Aufgabe allererster Priorität. Es verwundert,
daß in den Haushaltsreden der anderen Fraktionen des Gemeinderats
darauf mit keinem einzigen Wort eingegangen wurde.
Die Verwendung des Alleinstellungsbegriffs im kommunalpolitischen
Diskurs erfolgt oftmals eher in subjektiver Verklärung unserer Stadt,
als auf objektiver Grundlage. Gelingt das Geothermieprojekt, könnte
unsere Stadt bei der zukunftsweisenden Nutzung erneuerbarer Energien
jedoch eine wirkliche Vorreiterrolle übernehmen, ähnlich wie derjenigen
bei der modellhaften Stadtsanierung in den siebziger Jahren. Zu einer
solchermassen herausgehobenen Stellung müssen wir wieder hinkommen.
Lutz Foss, Fraktionsvorsitzender
Geothermie
geschrieben von Administrator
CDU-Fraktion, 2. KW 2008
Eine neue Vorreiterrolle für Ettlingen ?
Das vergangene Jahr hat beim Thema "Geothermie" zu einem weiteren Klärungsprozeß geführt. Auf einer höchst informativen Klausurtagung der Stadtwerke ist nämlich deutlich geworden, dass Ettlingen als möglicher Standort für ein Geothermie-Kraftwerk durchaus in Betracht zu ziehen ist. Sicheren Aufschluß hierüber kann aber erst eine seismische Bohrung bringen. Diese sollte sobald wie möglich durchgeführt werden, um endgültig Klarheit über das verfügbare energiewirtschaftliche Potential zu gewinnen. Die Stadtwerke sind gefordert, die dafür benötigten Partner ins Boot zu holen, um die beträchtlichen Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen.
Eine neue Vorreiterrolle für Ettlingen ?
Das vergangene Jahr hat beim Thema "Geothermie" zu einem weiteren Klärungsprozeß geführt. Auf einer höchst informativen Klausurtagung der Stadtwerke ist nämlich deutlich geworden, dass Ettlingen als möglicher Standort für ein Geothermie-Kraftwerk durchaus in Betracht zu ziehen ist. Sicheren Aufschluß hierüber kann aber erst eine seismische Bohrung bringen. Diese sollte sobald wie möglich durchgeführt werden, um endgültig Klarheit über das verfügbare energiewirtschaftliche Potential zu gewinnen. Die Stadtwerke sind gefordert, die dafür benötigten Partner ins Boot zu holen, um die beträchtlichen Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen.
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