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Besuch im MGH Stutensee

geschrieben von Administrator Donnerstag, 12 November 2009 23:11
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Besuch im Mehrgenerationenhaus StutenseeIm Oktober besuchte eine Delegation der Frauen Union Ettlingen das Mehrgenerationenhaus (= MGH) in Stutensee, um sich dort über die räumliche Unterbringungssituation, die Trägerschaft, den Unterstützerkreis, die finanzielle Förderung, die Eckpunkte des Aktionsprogramms sowie über die Aktivitäten des MGH zu informieren.

 

Seitens der Frauen Union Ettlingen waren Almuth Weiß, Inge Grether, Tania Fuchs und Ulrike Kayser mit von der Partie. In Stutensee wurden die FU-Frauen von der Leiterin des „MGH Bürgerwerkstatt Stutensee“, Frau Klaudia Dworschak, begrüßt und durch die dortigen Räumlichkeiten geführt.

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Frau Dworschak informierte die FU-Frauen, dass das MGH Stutensee nach dem MGH Aktionsprogramm des Bundes arbeitet. Das Aktionsprogramm umfasst die Unterstützung und Beratung der MGH durch eine Serviceagentur (Hotline), eine Austauschbörse der MGH im Internet, Moderationskreise zur regionalen Vernetzung der MGH, thematische Telefonkonferenzen zu den sieben Kriterien der MGH, Partnerschaften zwischen MGH sowie Veranstaltungen der Serviceagentur, die die MGH begleitet. Die Wirkungen des Projekts werden durch Vor-Ort Studien, Nutzerbefragungen und ein regelmäßiges Selbstmonitoring der MGH evaluiert. Der Mittelabruf, die Beleglisten und der Verwendungsnachweis sind im Aktionsprogramm konkret geregelt. Darüber hinaus ist eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit Bestandteil des Aktionsprogramms. Ein Jahreskalender gibt Überblick über die Aktivitäten im Aktionsprogramm im Jahreslauf. Bestandteil des Aktionsprogramms ist nicht zuletzt ein Expertennetzwerk in Berlin, der Finanzierungsstrategien für die Zukunft, nach Auslaufen des Modellprojekts, erarbeitet (Sponsoring, eigene Einnahmen, Zuschüsse). Das Aktionsprogramm bietet zudem regelmäßige Fortbildungen (z. B. Fachtag „Kooperationen mit der Wirtschaft“) an. (Nähere Informationen und Einzelheiten zum Aktionsprogramm unter www.mehrgenerationenhaeuser.de). 

 

Der Besuch im MGH Stutensee machte deutlich, dass die nachfolgend aufgeführten Kriterien  wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit eines MGH sind: -         Ein Trägerkreis (Projektgruppe) verfolgt dasselbe Ziel und arbeitet eng zusammen. -         Die einzelnen Verantwortungsbereiche unter den Projektträgern sind klar festgelegt und die zu erledigenden Aufgaben klar verteilt. -         Unter den Projektträgern gibt es feste Kommunikationsstrukturen (regelmäßige Projektträgertreffen), die den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten sicherstellen. -         Die Verantwortlichen und am Projekt Beteiligten nehmen die Unterstützungsangebote des Aktionsprogramms wahr. -         Es werden sog. „Paten“ (Prominente, Vertreter der örtl. Wirtschaft) für das MGH akquiriert, die das MGH bei seinen Aktivitäten unterstützen. Die Unterstützung reicht vom klassischen Sponsoring bis hin zur Unterstützung in der Buchhaltung des MGH und Begleitung zu Treffen des Expertennetzwerkes in Berlin.

 

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