Offensichtlich wird seine
Reputation in Fachkreisen mehr geschätzt und anerkannt als im Ettlinger
Rathaus. Anders kann man seinen Entschluss nicht deuten.
Vor wenigen Jahren wurde im Zuge der Liberalisierung des Energiemarktes ein großes Stadtwerkesterben vorausgesagt. Von ca. 900 Werken würden nur ca. 100 überleben. Dass es bisher nicht dazu gekommen ist, ist einer erfolgreichen Strategie der Werke, auch des Ettlinger Werkes, maßgeblich durch dessen Geschäftsführer mitgestaltet zu verdanken. Entscheidende Schritte zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Stadtwerke Ettlingen in der Zukunft wurden eingeleitet. Die unmittelbare Beteiligung an der Stromerzeugung sowohl durch Kohlekraft als auch Windkraft in der Nordsee sind vorbereitet. Wir erwarten, dass der scheidende Geschäftsführer noch viel davon umsetzen kann. Den Führungskräften der Werke und ihren Beschäftigten sichern wir unsere Unterstützung zu.
Hans-Peter Stemmer, Fraktionsvorsitzender
