Gespräche in der Mühle
rau1.jpg
v\:* {behavior:url(#default#VML);}
o\:* {behavior:url(#default#VML);}
w\:* {behavior:url(#default#VML);}
.shape {behavior:url(#default#VML);}
Normal
0
21
false
false
false
MicrosoftInternetExplorer4
st1\:*{behavior:url(#ieooui) }
/* Style Definitions */
table.MsoNormalTable
{mso-style-name:"Normale Tabelle";
mso-tstyle-rowband-size:0;
mso-tstyle-colband-size:0;
mso-style-noshow:yes;
mso-style-parent:"";
mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
mso-para-margin:0cm;
mso-para-margin-bottom:.0001pt;
mso-pagination:widow-orphan;
font-size:10.0pt;
font-family:"Times New Roman";
mso-ansi-language:#0400;
mso-fareast-language:#0400;
mso-bidi-language:#0400;}
Normal
0
21
false
false
false
MicrosoftInternetExplorer4
/* Style Definitions */
table.MsoNormalTable
{mso-style-name:"Normale Tabelle";
mso-tstyle-rowband-size:0;
mso-tstyle-colband-size:0;
mso-style-noshow:yes;
mso-style-parent:"";
mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;
mso-para-margin:0cm;
mso-para-margin-bottom:.0001pt;
mso-pagination:widow-orphan;
font-size:10.0pt;
font-family:"Times New Roman";
mso-ansi-language:#0400;
mso-fareast-language:#0400;
mso-bidi-language:#0400;}
Weit über 100 Zuhörer konnten
die Organisatoren der Gespräche in der
Mühle Dr. Manfred Hofmann (Vorsitzender der MIT Karlsruhe Land),
Stadtverbands-vorsitzender der CDU Ettlingen Prof. Dr. Albrecht Ditzinger und
Werner Raab MdL zum Vortrag von Kultusminister Helmut Rau in der Buhl’schen
Mühle begrüßen.
„Bildungschancen sind Lebenschancen“, betonte der Ettlinger
Landtags-abgeordnete Werner Raab in seiner Begrüßungsrede. Die CDU-Fraktion im
Landtag habe zusammen mit der Landesregierung eine Bildungsoffensive
beschlossen, 530 Mio. Euro sollen ungekürzt in den Bildungsbereich fließen.
Dies betonte auch Kultusminister
Helmut Rau, der in seinem Vortrag zum „Wirtschaftsfaktor Bildung“ die
baden-württembergische dreigliedrige Schulstruktur als bewährt verteidigte und
darauf hinwies, dass nirgendwo sonst die Durchlässigkeit der Schulzüge und die
Chancen für die Schüler besser seien, als im Ländle. 50 Prozent eines Jahrgangs
erreichten die Studienberechtigung, davon allein 25 Prozent über fachgebundene
Berufsoberschulen. Weltweit vorbildlich sei das duale System der beruflichen
Bildung, das immer wieder von Fachleuten aus dem Ausland mit Interesse studiert
werde.
Vor drei Jahren sind die
Kindergärten in die Zuständigkeit des Kultusministeriums gelegt worden. Dies
war ein richtiger Schritt, so Rau, denn die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes
beginne heute schon im Kindergarten. 20 Mio. Euro wurde in die
Erzieherinnenfortbildung investiert und die Aktion „schulreifes Kind“ solle zu
mehr Chancengleichheit in der Schule führen.
„Die junge Generation muss
ihre Talente verwirklichen können“, betonte Rau, „und wir müssen Ihnen diese
Möglichkeit verschaffen.“
Als Maßnahmen der anstehenden
Bildungsreform nannte Rau die Absenkung des Klassenteilers, mehr
Selbständigkeit für die Schulen, die ab dem kommenden Jahr 20 Prozent mehr
Stunden für ihr Management zur Verfügung bekommen. Weitere Säulen der
Bildungsreform sind eine langfristige, intelligente Personalentwicklung sowie
die Weiterentwicklung der Haupt- zur Werkrealschule. Auch bei der
Netzwerkbildung sollen die Schulen künftig unterstützt werden.
In Bezug auf die Einrichtung
von Werkrealschulen, die mindestens zweizügig sein sollen, und die Beantragung
von Ganztagsschulen, seien die Gemeinden als Schulträger gefragt, auf die
individuellen Bedürfnisse ihrer Kommune einzugehen.
rau_350.jpg
vlnr.: Prof. Albrecht Ditzinger, Helmut Rau, Werner Raab, Dr. Manfred Hofmann
In der anschließenden
Diskussion, die Prof. Dr. Ditzinger leitete, wurde der Minister u.a. auf die
Einrichtung von Ganztagsschulen angesprochen. Derzeit könne er sich nicht
vorstellen, dass die Ganztagesschule als Standard-Schule ins Schulgesetz
aufgenommen werde, dies sei auch eine Kostenfrage, so Rau. Die Werkrealschule
hingegen - als Schultyp - solle im nächsten Jahr im Schulgesetz verankert
werden.
Abschließend wies Rau auf die
zunehmende Wichtigkeit des lebenslangen Lernens hin. Eine einzige Ausbildung
reiche heute nicht mehr aus.