Unbestritten sind zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber die Durchführung
eines Interessenausgleichs. Streitig ist die Ausgestaltung des
Sozialplanes. Der Betriebsrat hält jenen aus dem Jahr 2007 für gültig
und wird darin von seinem Rechtsbeistand bestätigt. Die gegenteilige
Auffassung vertritt der Vorstand der Firma. Danach habe die Firma
Koehler decor keine eigenen ausreichenden Mittel für einen Sozialplan
in bisherigem Umfang. Gleichwohl wird versichert, dass die Koehler AG
(also der Konzern) ihrer Verantwortung gerecht werden wird. Was
darunter zu verstehen sein wird, werden die anstehenden Verhandlungen
erweisen, dessen erste Runde offensichtlich noch keine greifbaren
Ergebnisse erbrachte.
Die lokale Politik hat entgegen manchen Erwartungen keine tief greifenden Einwirkungen auf die Lösung der streitigen Fragen. Diese obliegen alleine den Tarifpartnern. Die Fraktion wünscht den weiteren Verhandlungen Erfolg und vor allem, dass die betroffenen Arbeitnehmer auch mit Hilfe der Agentur für Arbeit bald in neue Arbeitsverhältnisse vermittelt werden.
Hans-Peter Stemmer, Fraktionsvorsitzender
Die lokale Politik hat entgegen manchen Erwartungen keine tief greifenden Einwirkungen auf die Lösung der streitigen Fragen. Diese obliegen alleine den Tarifpartnern. Die Fraktion wünscht den weiteren Verhandlungen Erfolg und vor allem, dass die betroffenen Arbeitnehmer auch mit Hilfe der Agentur für Arbeit bald in neue Arbeitsverhältnisse vermittelt werden.
Hans-Peter Stemmer, Fraktionsvorsitzender